Einsatz: Senegal

Senegal

  • Hauptstadt: Dakar
  • Bevölkerung: 15,4 Mio.
                           (58 % unter 20 Jahre)
  • Sprachen: Französisch, Wolof, Serer u. a.
  • Lebenserwartung: 67 Jahre
  • Analphabetenrate: 44 %
  • Entwicklungsindex: Platz 162 / 187
  • Religionszugehörigkeit:
    Islam 91%
    Christentum 4,5%
    Traditionelle Religionen 4,2 %

Das Land

Der Senegal ist etwa halb so groß wie Deutschland. Das meist flache Inland verbindet die trockene Sahara im Norden mit dem tropischen Süden.

Im Westen grenzt das Land mit einer riesigen Küstenlinie an den Atlantik.

Absolute Pulsader des Landes ist die Hauptstadt Dakar – dem westlichsten Punkt des afrikanischen Kontinents. Neben Nairobi in Kenia und Kapstadt in Südafrika gehört Dakar sicherlich zu den einflussreichsten Groß- und Hauptstädten Afrikas.

Doch viele Menschen leben auf dem Land und der Einfluss der Hauptstadt verliert sich schnell auf dem Weg ins Landesinnere – besonders in der südlich von Gambia gelegenen Casamance-Region.

Die Menschen

Im 19. Jahrhundert unterwarf Frankreich die ursprünglichen Volksgruppen des Landes, die Wolof, Serer und die Tukulor (Fulani-Volksgruppe).
1958 wurde Senegal eine autonome Republik Frankreichs und 1960 ein unabhängiger Staat, der sich ohne Blutvergießen zu einer stabilen Demokratie entwickeln konnte.

Die laizistische Weltanschauung der weitgehend muslimischen Bevölkerung ist ganzer Stolz der Senegalesen und sorgt für ein friedvolles Zusammenleben der unterschiedlichen Ethnien.

Die Menschen leben besonders von Agrarwirtschaft, Viehzucht und Handel (Fulanis). Musik und Mode spielen eine große gesellschaftliche Rolle.

Die Bevölkerungsdichte ist dreimal niedriger als in Deutschland.

Ich im Senegal

Von Juni 2015 bis Januar 2016 war ich zum zweiten Mal in Westafrika. Kaum einen Katzensprung über die Grenze entfernt, schloss ich an frühere Erfahrungen im Nachbarland Guinea an.

Sprache und Kultur unterschieden sich dennoch prägnant, auch wenn ich einer verwandten Volksgruppe dienen durfte.

Während meines Aufenthaltes hatte ich besonders mit Familien und Kindern aus sozialen Konfliktsituationen zu tun. Manche Eltern konnte ich begleiten ein Gewerbe zu starten und dadurch auch den Kindern zu helfen, die unter Hoffnungslosigkeit und Zorn ihrer Eltern litten.  Kinder aus schwierigen Situation konnte ich miteinander in Kontakt bringen und ihnen helfen ein gesundes, nicht missbräuchliches, Freundenetzwerk aufzubauen.

(Klick auf das Bild öffnet einen externen Link zum Zeitungsbericht des Pfälzischen Merkur, vom
9. Juni 2015, über meinen Einsatz im Senegal)